LBI  Jerusalem

KURZ PROFIL

Das Leo Baeck Institut Jerusalem ist die führende Forschungseinrichtung zur deutsch-jüdischen Geschichte in Israel. Hier entstehen viel beachtete Publikationen zum deutschen Judentum, etwa der alljährliche Jüdische Almanach, der auf Deutsch erscheint. Das LBI Jerusalem fördert den Dialog zu liberalen Traditionen des europäischen Judentums in der israelischen Gesellschaft, veranstaltet Konferenzen und unterstützt Nachwuchsforscher*innen in Israel. Die Sammlungen des LBI Jerusalem umfassen ein historisches Archiv, eine Bibliothek sowie eine Film- und Interviewsammlung. 

Das LBI Jerusalem hat sich als Aufgabe gesetzt, das Erbe des deutschsprachigen Judentums für die israelische Gesellschaft aufzubereiten und zu bewahren. Dabei ist die Arbeit auf drei Säulen aufgeteilt: Veröffentlichung von Forschungsergebnissen, Kulturprogramme und Archivarbeit.



Das LBI Jerusalem bietet eine Plattform für Forscher*innen sowie Student*innen und spricht die allgemeine Öffentlichkeit in Israel, Deutschland und weltweit an. Ein besonderes Anliegen ist die Förderung von jungen Forschenr*innen, die sich auf deutsch-jüdische Geschichte und Kultur spezialisieren. Stipendien- und Förderungsprogramme fördern den Austausch und ein weltweites Netzwerk.



Publikationen zu Themen des deutsch-europäischen Judentums werden in hebräischer, englischer und deutscher Sprache herausgegeben, darunter die folgenden Reihen: Brücken – Studien zur Geschichte des zentraleuropäischen Judentums (Hebräisch), die Zeitschrift Innovationen – Studien zur Geschichte des deutschen und zentraleuropäischen Judentums (Hebräisch) und Jüdischer Almanach (Deutsch).

Fundstück aus dem Archiv – © LBI Jerusalem
Sichtung Material aus dem Archiv – © LBI Jerusalem

AKTUELLE

BEITRÄGE

NÄCHSTE

VERANSTALTUNG

Januar 2024
Jan 15
15 Januar 2024 19:00

Join us for the Workshop of the LBI research group: Between Jewish Languages: Literature, Thought and History Chair: Prof. Vivian Liska Greetings: Prof. Galili Shahar Lecturer: Prof. Dirk Weissmann (Toulouse/Paris) […]

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DIE GESICHTER DES

LBI JERUSALEM

Für die mit einer Feder gekennzeichneten Bilder sind literarische Profile hinterlegt.

JÜDISCHE 

GESCHICHTE

Die „Library of Lost Books“ ist jetzt Online.

Auszug aus dem Trailer "Library of Lost Books" © LBI Jerusalem, London

Ein bahnbrechendes Projekt zur Suche nach von den Nazis geplünderten jüdischen Büchern wurde eröffnet.

Die Online Ausstellung „Library of Lost Books“ möchte an die Hochschule für die Wissenschaft des Judentums und alle dort Tätigen und Lernenden erinnern. Aber auch an das vielfältige jüdische Leben vor 1933 in Berlin. Ziel ist nicht nur, explorativ das Unrecht des Nationalsozialismus ins Gedächtnis zu rufen, sondern auch zu zeigen, welches kulturelle und wissenschaftliche Erbe durch die Nazis zerstört wurde. Die rund 60.000 Bücher aus der jüdischen Bibliothek sind seit 1942 in der ganzen Welt zerstreut. Mit der „Library of Lost Books“ soll ein Beitrag geleistet werden, diese Bücher wiederzufinden und gleichzeitig eine einzigartige globale Forschungsdatenbank aufgebaut werden. Durch die Einbindung des Publikums als Bücher-Detektive in die fortlaufende Suche nach den von den Nazis geraubten Büchern, möchte die „Library of Lost Books“ jede Einzelne und jeden Einzelnen ermutigen, sich intensiv und aktiv mit dieser Vergangenheit auseinanderzusetzen.

➚ HIER GEHT ES ZUR LIBRARY OF LOST BOOKS.

Die „Library of Lost Books“ ist ein Kooperationsprojekt des LBI Jerusalem, LBI London und den Freunden und Förderern des Leo Baeck Instituts und wurde am 28.11.2023 in der Staatsbibliothek zu Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt. Es wird gefördert von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung Zukunft (EVZ) und dem Bundesministerium für Finanzen (BMF).

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