Zukunft der Erinnerung deutsch-jüdischer Geschichte – Geschichte erzählen im digitalen Zeitalter
Unter dem Titel »Zwischen Algorithmus und Autorenschaft« beleuchtet eine Gesprächsreihe des LBI New York | Berlin, wie sich unsere Erinnerung und an die NS-Zeit verändert – in Literatur, sozialen Medien, Comics und mithilfe künstlicher Intelligenz.
Am 21. August sprechen Dr. Nora Pester, Verlegerin bei Hentrich & Hentrich, und die Journalistin und Social-Media-Aufklärerin Susanne Siegert (@keine.erinnerungskultur) über digitale Formen des Erinnerns.
Wie verändert sich das Verhältnis von Autor:innenenschaft und Algorithmen, wenn Instagram-Posts und TikTok-Videos Millionen erreichen?
Moderiert von Sharon Adler (AVIVA-Berlin) steht die Frage im Raum, wie digitale Narrative das historische Gedächtnis prägen.

Am 9. September geht es in »Echt genug?« um virtuelle Zeitzeug:innenschaft, KI und das Streben nach Authentizität.
Dr. Katalin Krasznahorkai (u. a. »In Echt? Virtuelle Begegnung mit NS-Zeitzeug:innen«) und Ruth-Anne Damm vom Verein ZWEITZEUGEN e. V. diskutieren neue Wege der digitalen Erinnerungsarbeit.
Wie glaubwürdig sind KI-generierte Zeitzeug:innen – und welche Chancen oder Risiken birgt ihre Nutzung für die Gedenkkultur?
Stephan-Andreas Casdorff (Tagesspiegel) moderiert das Gespräch über ethische, technische und pädagogische Herausforderungen.

Am 16. Oktober rückt die Veranstaltung »Erinnern in Bildern« Comics und Graphic Novels als mediale Gedächtnisräume in den Fokus.
Mit Nathalie Frank, Birgit Weyhe und Dr. Stefanie Fischer kommen drei Expertinnen ins Gespräch über die visuelle Vermittlung von Erinnerung und Geschichte.
Wie lassen sich persönliche und kollektive Traumata zeichnerisch erzählen?
Auch hier moderiert Sharon Adler eine spannende Diskussion zwischen Kunst, Wissenschaft und Aktivismus.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich.
Zu den Veranstaltungen
21.8. Zwischen Algorithmus und Autorenschaft
9.9. Echt genug?
16.10. Erinnern in Bildern