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Erinnern in Bildern
Die Veranstaltung verhandelt Comics und Graphic Novels als mediale Gedächtnisräume, in denen individuelle Erfahrungen, politische Geschichte und Erinnerungskultur sichtbar und diskutierbar werden.
16.10.25, 18:00
Berlin (genauer Ort wird nach Anmeldung bekannt gegeben)
Comics und Graphic Novels als mediale Gedächtnisräume
Mit Nathalie Frank, Birgit Weyhe und Dr. Stefanie Fischer
Moderiert von Sharon Adler
Nathalie Frank, ist eine französische Comicsautorin und Journalistin, sie lebt seit 2011 in Berlin. In ihrer Arbeit hinterfragt sie die Verbindung zwischen individuellem Schicksal und politischer Geschichte. Außerdem gehört sie zu den Initiator*innen des Comic-Projekts „Wie geht es dir? Zeichner*innen gegen Antisemitismus, Hass und Rassismus“.
Die Hamburger Comic-Zeichnerin Birgit Weyhe wurde für ihre Werke mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und ihre Bücher sind in mehrere Sprachen übersetzt worden. Auch sie gehört zu den Initiator*innen der Initiative „Wie geht es dir? Zeichner*innen gegen Antisemitismus, Hass und Rassismus“.
Stefanie Fischer, Dr. phil., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Antisemitismusforschung an der Technischen Universität Berlin. Zu ihren Publikationen zählen „Jewish Cattle Traders in the German Countryside. Economic Trust and Antisemitic Violence, 1919-1939” (Indiana University Press, 2024) und zusammen mit Kim Wünschmann “Oberbrechen. A German Village Confronts its Nazi Past” (Oxford University Press, 2025). Seit 2024 ist sie Mitherausgeberin des Leo Baeck Institute Year Books (Oxford University Press).
Sharon Adler ist Journalistin, Publizistin und Fotografin. Sie ist Gründerin und Herausgeberin des Frauen-Online-Magazins AVIVA-Berlin und Mitherausgeberin der Interviewreihe „Jüdinnen in Deutschland nach 1945“ im Deutschland Archiv Online der Bundeszentrale für politische Bildung. Darin porträtiert sie jüdische Frauen unterschiedlicher Generationen und Lebenswege. Als Vorstandsvorsitzende der Stiftung ZURÜCKGEBEN engagiert sie sich für jüdische Frauen in Kunst und Wissenschaft. Für das Leo Baeck Institute – New York | Berlin moderierte sie u. a. Panels und Gespräche zu Themen wie Exil, Resilienz und Erinnerungskultur.