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Zwischen Algorithmus und Autorenschaft
21.08.2025, 18:00 Uhr
Berlin (genauer Ort wird nach Anmeldung bekannt gegeben)
Erinnerungskultur in Social Media und Literatur
Mit Dr. Nora Pester (Hentrich & Hentrich) und
Susanne Siegert (@keine.erinnerungskultur)
Moderiert von Sharon Adler (Aviva-berlin.de)
Dr. Nora Pester ist Inhaberin und Verlegerin des Hentrich & Hentrich Verlags für jüdische Kultur und Zeitgeschichte. Außerdem ist sie Gesellschafterin der CAPA Culture gGmbH, die den Erinnerungs- und Begegnungsort Capa-Haus Leipzig betreibt, sowie Sprecherin von „Tacheles. Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026“.
„Alles, was du in der Schule garantiert NICHT über Nazi-Verbrechen lernst“: So lautet der Slogan der Profile von Susanne Siegert aka @keine.erinnerungskultur. Aus privatem Interesse hat die gelernte Journalistin 2020 angefangen, über ein ehemaliges Außenlager in ihrer Heimat zu recherchieren – heute folgen ihr auf Instagram und TikTok fast 400.000 Menschen. 2024 wurde sie für ihre Kurzvideos mit einem Grimme Online Award ausgezeichnet, im Herbst 2025 erscheint im Verlag PIPER ihr Buch „Gedenken neu denken: Wie sich unser Erinnern an den Holocaust verändern muss“.
Sharon Adler ist Journalistin, Publizistin und Fotografin. Sie ist Gründerin und Herausgeberin des Frauen-Online-Magazins AVIVA-Berlin und Mitherausgeberin der Interviewreihe „Jüdinnen in Deutschland nach 1945“ im Deutschland Archiv Online der Bundeszentrale für politische Bildung. Darin porträtiert sie jüdische Frauen unterschiedlicher Generationen und Lebenswege. Als Vorstandsvorsitzende der Stiftung ZURÜCKGEBEN engagiert sie sich für jüdische Frauen in Kunst und Wissenschaft. Für das Leo Baeck Institute – New York | Berlin moderierte sie u. a. Panels und Gespräche zu Themen wie Exil, Resilienz und Erinnerungskultur.
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