Ausstellung über Lore Segal in New York

Lore Segal im Jahr 1993, Austrian Archives for Exile Studies

And That’s True Too: Das Leben und Werk von Lore Segal

Die New Yorker Ausstellung präsentiert reich dokumentiert das Lebens und das literarische Vermächtnis von Lore Segal (1928–2024). In Wien geboren, überlebte Segal die Verfolgung durch die Nationalsozialisten. Als Kind konnte sie mit einem der ersten Kindertransporte nach England fliehen. Ihr späteres Leben – geprägt von Vertreibung, Neuanfang und einer lebenslangen Auseinandersetzung mit Sprache – formte ein Werk, das sich durch moralische Klarheit, Witz und intellektuelle Strenge auszeichnet.

Zu sehen sind Fotografien, Manuskripte, seltene Bücher und Archivmaterialien. Sie zeichnen Segals Weg vom Vorkriegswien bis nach New York nach und untersuchen, wie das Exil ihre Romane, Kurzgeschichten, Übersetzungen und Kinderbücher sowie ihre einflussreiche Tätigkeit als Lehrerin geprägt hat.

Der Titel And That’s True Too spiegelt Segals Engagement für Komplexität und vielfältige Perspektiven wider. Ein Leitmotiv, das sich durch ihr Schreiben und ihre Reflexionen über Erinnerung, Identität und menschliche Verbundenheit zieht.

Programmreihe

  1. Januar 2026: Ausstellungseröffnung mit einer Lesung der Schauspielerin Toni Kalem (vor Ort)
  2. Februar 2026: Horace Cayton, Black Renaissance Man and Raconteur (online)
  3. März 2026: Tell Me a Lore: The Children’s Books of Lore Segal (online)
  4. April 2026: Still Talking: Celebrating Lore Segal in Performance (vor Ort)

Besucherinformationen:
Die Ausstellung über Lore Segal ist aktuell im Gebäude des Leo Baeck Institute New York zu sehen.

Für Öffnungszeiten, Anfahrt und Informationen zur Barrierefreiheit besuchen Sie bitte:
https://cjh.org/visit

Credit: Diese Ausstellung basiert auf der Wiener Ausstellung „Ich wollte Wien liebhaben, habe mich aber nicht getraut“. Das Leben der Schriftstellerin Lore Segal, kuratiert von Karin Hanta und ursprünglich präsentiert im Bezirksmuseum Josefstadt.

Lore Segal im Jahr 1993, Austrian Archives for Exile Studies
Lore Segal im Jahr 1993, Austrian Archives for Exile Studies