German Studies-Konferenz 2025 in Tel Aviv

Shulamit Volkov at the Annual Conference for German Studies © Oded Antman

Am vergangenen Donnerstag fand im ANU-Museum in Tel Aviv die Jahreskonferenz für German Studies des Leo Baeck Institute Jerusalem statt. Ziel der jährlichen Konferenz ist es, die Forschungskontakte im Bereich der German Studies in Israel zu stärken – in den Bereichen Geschichte, Kunst, Literatur, Jüdische Studien, Sozialwissenschaften, Politikwissenschaft, Recht, Kommunikationswissenschaft sowie in allen weiteren einschlägigen Wissensfeldern. Zudem soll der Dialog und der Austausch von Ideen und Wissen zwischen jungen und etablierten Forschenden in Israel und weltweit gefördert werden.

Die Konferenz bot Vorträge von Referentinnen und Referenten aus Israel und dem Ausland zu einer Vielzahl von Themen wie Holocaust-Erinnerung, Kultur, jüdische Philosophie und Museologie. Alle Vorträge werden in den kommenden Tagen auf dem YouTube-Kanal des Instituts veröffentlicht. Sie verdeutlichen die anhaltende Relevanz der German Studies weit über den akademischen Bereich hinaus.

Dr. Gal Hertz, Chiara Lipp, Micha Danziger, Dr. Ariel Pridan
Dr. Gal Hertz, Chiara Lipp, Micha Danziger, Dr. Ariel Pridan © Oded Antman

Eröffnet wurde die Konferenz mit einer Keynote-Lecture von Prof. Shulamit Volkov, die über Erscheinungsformen des Antisemitismus in Deutschland – früher und heute – sprach und damit eine breitere Diskussion über die aktuelle Welle des Antisemitismus und dessen Wurzeln anstieß.

© Oded Antman
The Leo Baeck Institute Jerusalem Team: Amir Horowitz, Dr. Sharon Livne, Asaf Myrav, Gili Eran, Marika Geradze, Dr. Irene Aue-Ben-David © Oded Antman

Es war eine Freude, Sie alle zu sehen. Wir hoffen, Sie im nächsten Jahr wieder begrüßen zu dürfen!

Unser Dank geht an den DAAD Deutscher Akademischer Austauschdienst, das Bundesministerium des Innern und die German Israeli Foundation for Scientific Research & Development (GIF)

Shulamit Volkov at the Annual Conference for German Studies © Oded Antman
Shulamit Volkov at the Annual Conference for German Studies © Oded Antman