Archiv

Jüdischer Almanach 2025: Zeit im jüdischen Kontext
Im jüdischen Kalender beginnt die Zählung der Zeit mit der Erschaffung der Welt. Laut der Tora geschah dies 3761 Jahre vor unserer Zeitrechnung. Gott schuf die Welt in sechs Tagen und ruhte am siebten. Dieser Ruhetag ist der Sabbat, eine heilige Zeit. Während heilige Orte in vielen Religionen zu finden sind, ist die heilige Zeit ein einzigartiges jüdisches Konzept. In diesem Almanach geht es um jüdische Zeit und Zeitlichkeit. Die Zeitlichkeit, also das Sein in der Zeit, wird bestimmt durch

Jahresbericht 2024
Der Jahresbericht informiert über die Finanzen des Vereins Freunde und Förderer des Leo Baeck Instituts e.V. sowie über die Aktivitäten der drei Institute in Jerusalem, London und New York und der Wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft. Im Mittelpunkt der diesjährigen Ereignisse standen insbesondere die Arbeiten rund um die Library of Lost Books, die Veröffentlichung der Stolpertexte in Buchform sowie das Jubiläumsjahr 2025. Zudem sprachen wir mit Ruth Nattermann, die pünktlich zum 70-jährigen Jubiläum eine kurze Chronik des Leo Baeck Instituts im Verlag Hentrich

Leo Baeck Institute Year Book 2024
Als wichtigste Publikation des Leo Baeck Instituts London wird das Year Book von der Oxford University Press jährlich von Cathy Gelbin und David Rechter herausgegeben. Erstmals erschien der Sammelband im Jahr 1956 und entwickelte sich bald zu einer der bedeutendsten Publikationen seiner wissenschaftlichen Disziplin. Es gilt gleichzeitig als Plattform zum Austausch neuester Erkenntnisse aus vielfältigen Perspektiven und führt hochqualitative Forschungsergebnisse aus verschiedenen Studienbereichen zusammen. Neben thematischen Bereichen und Einzelartikeln enthält das Year Book Memoiren und persönliche Dokumente, die deutsch-jüdische Geschichte

Jüdische Miniaturen: 70 Jahre Leo Baeck Institute
Unter dem Titel „70 Jahre Leo Baeck Institute. Deutsch-jüdische Geschichte in der Diaspora“ veröffentlicht der Verlag Hentrich & Hentrich den von Ruth Nattermann verfassten 340. Band der Reihe „Jüdische Miniaturen“. Das Buch wird herausgegeben von den Leo Baeck Instituten Jerusalem, London und New York. Pünktlich zum Jubiläum! Verlagstext: Im Jahr 1955 wurde das Leo Baeck Institute (LBI), die weltweit wichtigste Dokumentations- und Forschungseinrichtung für die Geschichte und Kultur des deutschsprachigen Judentums, ins Leben gerufen. Unter den Gründern befanden sich einige

Renommierte »Schriftenreihe« kostenlos online zugänglich
Das Leo Baeck Institute London freut sich bekannt zu geben, dass die Schriftenreihe wissenschaftlicher Abhandlungen des Leo Baeck Instituts ab sofort kostenlos und uneingeschränkt digital verfügbar ist. Dieser bedeutsame Schritt unterstreicht das Engagement des Instituts, die Zugänglichkeit und Auseinandersetzung mit der deutsch-jüdischen Geschichte und Kultur für Forschende, Studierende und die breite Öffentlichkeit zu fördern. Erstmals 1959 veröffentlicht, zählt die Schriftenreihe zu den angesehensten Publikationsreihen auf diesem Gebiet. Sie umfasst mehr als 70 Monografien und Sammelbände, die eine Vielzahl von Themen

Jahresbericht 2023
Der Jahresbericht informiert über die Finanzen der Freunde und Förderer des Leo Baeck Instituts e.V. und Aktivitäten der drei Institute in Jerusalem, London und New York sowie der Wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft. Im Mittelpunkt der diesjährigen Ereignisse standen insbesondere die Arbeiten rund um den Exil-Podcast, die Stolpertexte, die Library of Lost Books und die Aktivitäten des Londoner Instituts unter seinem neuen Direktor Dr. Joseph Cronin und seiner Stellvertreterin Kinga Bloch. Der Bericht ist hier → nachlesbar.

Buchveröffentlichung: Stolpertexte – Literatur gegen das Vergessen
Nach einer wunderschönen Auftaktlesung des Literaturteils der Jüdischen Kulturtage Berlin ist das dort vorgestellte Buch „Stolpertexte – Literatur gegen das Vergessen“ nun käuflich zu erwerben. Matthias Pfeffer, der die ursprüngliche Idee für die Texte hatte, aus den Archiven des Instituts heraus literarische Porträts jüdischer Menschen zu schaffen und in Zeitungen zu veröffentlichen, moderierte den intensiven Abend am Bebelplatz. Dana von Suffrin, Karosh Taha sowie Victor Sattler lasen aus ihren Beiträgen, Miriam Bistrovic erzählte über die Hintergründe des Projekts und beantwortete

Jüdischer Almanach: 7. Oktober. Stimmen aus Israel
Das Massaker der Hamas vom 7. Oktober 2023 liegt nun ein Jahr zurück und der Krieg, der so lange andauert wie noch keiner zuvor, traumatisiert noch immer. Was macht so etwas mit einer Nation, wie kann man darüber sprechen? Viel wird über den Krieg zwischen Israel und seinen Nachbarstaaten gesprochen, viel über mögliche Lösungen der Konflikte und von Schuld. Der Jüdische Almanach 2024 versucht nun jedoch, die Ereignisse und die Zeit mit etwas zeitlichem Abstand und aus israelischer Sicht in

LBI-Image-Broschüre – 2024
Lesen Sie in dieser Broschüre

Leo Baeck Institute Year Book 2023
Als wichtigste Publikation des Leo Baeck Instituts London wird das Year Book von der Oxford University Press jährlich von Cathy Gelbin und David Rechter herausgegeben. Erstmals erschien der Sammelband im Jahr 1956 und entwickelte sich bald zu einer der bedeutendsten Publikationen seiner wissenschaftlichen Disziplin. Es gilt gleichzeitig als Plattform zum Austausch neuester Erkenntnisse aus vielfältigen Perspektiven und führt hochqualitative Forschungsergebnisse aus verschiedenen Studienbereichen zusammen. Neben thematischen Bereichen und Einzelartikeln enthält das Year Book Memoiren und persönliche Dokumente, die deutsch-jüdische Geschichte

Jüdischer Almanach: Umbrüche
Wir leben heute in vieler Hinsicht in einer Welt voller Umbrüche, gesellschaftlich, kulturell, politisch, sogar sprachlich. Für die Juden waren solche Zeitenwenden historisch oftmals zweischneidiger Natur – sie konnten Hoffnung auf eine bessere Zukunft geben, bedeuteten aber vielfach auch Unterdrückung.

Jahresbericht 2022
Im Jahresbericht 2022 können Sie nachlesen, welche Impulse das LBI im Digitalen und durch neue Formate der Archivarbeit geben konnte und welche bewährten Publikationen und Konferenzreihen fortgeführt wurden. Dabei war das Themenfeld Exil und Diaspora in der deutsch-jüdischen Geschichte und Kultur ein Leitmotiv.

Der lange Weg zurück – Ein Essay über das Leben und Wirken Heinz Hesdörffers
Von Dr. Raphaela Kitzmantel Heinz Hesdörffer war eine Persönlichkeit, die sich schon in jungen Jahren – er war 20 Jahre alt, als er im März 1943 nach Westerbork transportiert wurde – nicht einfach mit Gegebenheiten abfand, sondern immer nach Auswegen suchte. Alle Entscheidungen konnten schwerwiegende Auswirkungen haben. Er entschied sich – trotz Verfolgung und Misshandlung während des Nationalsozialismus – im Jahr 2009 nach Deutschland zurückzukehren, um Nachfahren der Täter zu konfrontieren, aber auch junge Deutsche kennenzulernen. Hesdörffer entschied sich dazu,

Rabbiner Leo Baeck zum 150. Geburtstag – Festvortrag
Ein Festvortrag über Leo Baecks Charaktereigenschaften: Seine Liebe zu lernen und seine besondere Fähigkeit, für die unterdrückte und verfolgte jüdische Gemeinschaft während des Nationalsozialismus Mut und Hoffnung aufrecht zu erhalten. Seine Handlungsweisen waren tief in der jüdischen Tradition und in seinem persönlichen Glauben verwurzelt. Ein Mann, dessen Werte bis heute für jüdische und nicht-jüdische Menschen gleichermaßen Bedeutung haben.

Rabbiner Leo Baeck in Audio-Porträts
Unsere Empfehlungen: Der Podcast RadioWissen vom Bayerischen Rundfunk gibt einen Einblick in das Leben und Wirken Leo Baecks: Leo Baeck – Die Stimme des deutschen Judentums. Das Kalenderblatt vom Deutschlandfunk setzt den Fokus auf das Wirken von Leo Baeck als Rabbiner, Seelsorger und Philosohp: 150. Geburtstag – Leo Baeck – Rabbiner, Seelsorger, Philosoph.