Wer waren und wer sind die Jeckes? Der Abend widmet sich der Geschichte, den Identitäten und der heutigen Bedeutung der aus dem deutschsprachigen Raum stammenden Jüdinnen und Juden in Israel. Im Zentrum stehen die Erfahrungen der zweiten Generation und die Frage, welche Rolle das deutsch-jüdische Erbe in der israelischen Gesellschaft heute noch spielt – für Erinnerung, Identität, zivilgesellschaftliches Engagement und den deutsch-israelischen Dialog.
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Vertreterinnen und Vertreter der Community sowie zivilgesellschaftliche Akteure kommen dafür ins Gespräch – mit Impulsvorträgen und anschließender Diskussion mit dem Publikum.
Programm
Begrüßung: Dr. Alexander A. Dubrau, Direktor des Leo Baeck Instituts Jerusalem
Werner Sonne, Journalist, Autor und Israel-Repräsentant der Stiftung Verbundenheit: Building Bridges Between Germany and Israel: The Partnership between Stiftung Verbundenheit and the Jeckes
Gideon Mamrot, Vorsitzender der Jerusalemer Sektion des Irgun Olej Merkas Europa (Organisation der Israelis mitteleuropäischer Herkunft): Der Irgun: Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft
Dr. Sharon Livne, Leo Baeck Institut Jerusalem: „Jeckes haben kein Herz, sie haben eine Uhr“ – Einblicke in ein Interviewprojekt mit der zweiten Generation der Fünften Alija
Eine gemeinsame Veranstaltung der Stiftung Verbundenheit, des Leo Baeck Instituts Jerusalem und des Irgun Olej Merkas Europa. Die Veranstaltung wird aufgezeichnet. Die Veranstaltung findet auf Englisch und Hebräisch statt.
Leo Baeck Institut Jerusalem, Bustanai St. 33, Jerusalem – Teilnahme auch online möglich
Eintritt frei, Anmeldung über den Link
