Die 18. Staffel des Podcasts, der ein Gemeinschaftsprojekt vom Moses Mendelssohn Zentrum und dem Institut für die Geschichte der deutschen Juden ist, widmet sich nun den »Geschichte(n) der deutsch-jüdischen Diaspora«, ein Projekt des MMZ und der Wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft des Leo Baeck Instituts. Dr. Lutz Fiedler und Dr. Lisa Sophie Gebhard durften die neue Staffel kuratieren und hatten in der ersten Folge die Historikerin Atina Grossmann aus New York zu Gast:
»Mit ihrem feinen Gespür für vergessene Akteur:innen und Orte nimmt sie seit mehreren Jahren die Zufluchtsorte deutschsprachiger Jüdinnen und Juden im sogenannten Globalen Süden in den Blick, die von der Forschung lange übersehen wurden. Für Atina Grossmann verbindet sich mit diesen oft vergessenen Geschichten nicht nur ein Forschungsinteresse, sondern auch das Schicksal ihrer Eltern: Sie waren selbst deutsch-jüdische Geflüchtete gewesen, die Berlin 1935 verlassen mussten und sich nach mehreren Zwischenstopps in Asien schließlich in den USA niederließen. In unserem Gespräch erfahren Sie mehr über Atina Grossmanns Familiengeschichte und ihre Forschung sowie darüber, wie beide miteinander verbunden sind.

Atina Grossmann ist darüber hinaus Mitglied des Fachbeirats im Publikationsprojekt »Geschichte(n) der deutsch-jüdischen Diaspora«. Auf das internationale Projekt, das in Zusammenarbeit mit dem Leo Baeck Institut und seiner Wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft am MMZ realisiert wird, kommen wir ebenfalls zu sprechen. Atina Grossmann erweist sich somit gleich in mehrfacher Hinsicht als eine ideale Gesprächspartnerin.«
Zur neuen Folge des Podcasts geht es ➚ hier entlang
Das Team von Jüdische-Geschichte-Kompakt (Prof. Dr. Miriam Rürup vom MMZ und Dr. Björn Siegel vom IGdJ) schaltet jeden ersten Freitag im Monat eine neue Podcast-Folge online. Es lohnt sich also, ihn zu abonnieren.